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Nutze die unglaublichen Effekte der Dankbarkeit für Dich und Dein Kind

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Warum es sich doppelt und dreifach auszahlt, Deinem Kind Dankbarkeit beizubringen – und wie es Dir gelingt!

 

Nach dem Selbstbewusstsein (Steigere das Selbstvertrauen Deines Kindes) gelangen wir nun zur Dankbarkeit. Oft wird bei Tipps zum Selbstbewusstsein auch zur Dankbarkeit geraten, weil durch Dankbarkeit so viele positive Effekte entstehen. Welche, das wirst Du nun erfahren.

EBook So wird Dein Kind zum Gerne-Lerner
Dr. Daniela Galashan

​Hallo, ich bin daniela.

​Leider haben sehr viele Kinder kein​e Lern-Freude (mehr). In meinem kostenlosen EBook zeige ich Dir, wie Du dafür sorgen kannst, dass Dein Kind die Freude am Lernen behält und ​durch die Motivationskarten begeistert über sich hinaus wächst.

​Ich habe 3 Kinder, bin Diplom-Psychologin und Neurowissenschaftlerin. Mit der Eintragung fürs EBook erhältst Du auch meinen üblicherweise wöchentlichen Newsletter mit wissenschaftlich fundierten Anregungen, die ​Dir tatsächlich im Alltag helfen.

Um​ für Dein Kind die beste Mutter-Version (oder Vater-Version) zu sein, die es verdient hat!

Viel Spaß damit!

Daniela

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Was ist Dankbarkeit?

Was verbindest Du selbst mit Dankbarkeit? Das kann sehr unterschiedlich sein, je nachdem, ob Du ein gläubiger Mensch bist, oder nicht. Denn bei der Dankbarkeit schwingt immer mit, dass man sich jemandem außerhalb des eigenen Selbst verbunden fühlt. Dass man sich demjenigen gegenüber erkenntlich zeigen möchte. Man kann anderen Menschen dankbar sein, Gott, oder auch einfach dem Leben an sich. Interessanterweise findet man Dankbarkeit bei allen Kulturen und Völkern *, sie scheint also tief in uns verwurzelt zu sein.

Möchtest Du, dass Dein Kind Dankbarkeit empfinden und ausdrücken kann? Wenn es Dir und anderen aus eurem Umfeld seine Dankbarkeit ausdrückt, dann freut das Dich sicher. Aber abgesehen davon, dass es Dich oder denjenigen, an den der Dank gerichtet ist, erfreut, gibt es noch viele weitere Aspekte, die die Dankbarkeit zu einem sehr wichtigen Wert machen.

Bei der Dankbarkeit konzentriert man sich sehr intensiv auf Schönes, auf Dinge, die einem positiv auffallen. Das kann man üben. Dann fällt einem zunehmend immer mehr auf, worüber man dankbar sein kann. Auch im Laufe des Tages hält man dann öfter kurz inne und registriert etwas, wofür man dankbar ist. Das hilft zusätzlich beim Entschleunigen und legt den Fokus auf das Positive um uns herum.

Worüber kannst Du zum Beispiel dankbar sein? Über geliebte Menschen, Dein direktes Umfeld (Zimmer, Wohnung, Straße, Ort…), geliebte Tätigkeiten oder Hobbies, eigene Eigenschaften und Stärken, die Schönheit in der Natur (Tiere, Pflanzen, Landschaften…), nette Gesten anderer Menschen, etwas, was Du besitzt…

Meine Mittlere sagte an ihrem 6. Geburtstag ganz plötzlich zu mir (ich hab es direkt aufgeschrieben, um es als Erinnerung behalten zu können): „Danke, dass Du ein Kind haben wolltest und dass ich es geworden bin!“. Was für ein rührender Dank!

Vielleicht magst Du auch irgendwo die rührendsten Dankbarkeits-Aussprüche Deiner Kinder aufschreiben?

 

Warum ist Dankbarkeit wichtig?

Viele Studien fanden Zusammenhänge zwischen Dankbarkeit und psychischer Gesundheit sowie der Zufriedenheit mit dem eigenen Leben. Und diese Zusammenhänge waren für die Dankbarkeit sogar stärker als für jeden anderen Charakterzug (z.B. Hoffnung, Optimismus, Mitgefühl). Auch die körperliche Gesundheit dankbarer Menschen ist besser als die Gesundheit weniger dankbarer Menschen. Dankbarere Menschen genesen sogar schneller von Krankheiten.

Zudem sind Menschen, die dankbarer sind, weniger anfällig für Stress und negative Gefühle, so dass Dankbarkeit als Prävention vor psychischen Störungen angesehen wird. Jugendliche, die Dankbarkeits-Tagebücher führten, halfen anderen eher, machten mehr Sport und hatten sogar einen besseren Schlaf als Jugendliche, die sich nicht auf die Dankbarkeit konzentrierten.  *.

Also lohnt es sich, damit gleich anzufangen, falls Dein Kind noch klein ist. Wenn Dein Kind schon ein Teenager ist, dann ist es – wie Du gerade gelesen hast – aber nicht zu spät! Gerade in der Pubertät, dieser Zeit der Unsicherheit und der Veränderung für Jugendliche, ist es doch super, wenn ihr durch eine Tätigkeit, die nur ein paar Minuten täglich in Anspruch nimmt und sogar nebenher (z.B. beim gemeinsamen Essen) getan werden kann, so tolle Effekte hervorrufen könnt! Außerdem sorgt Dankbarkeit laut Studien dafür, dass man weniger selbst-zentriert ist. ** Und das ist ja eine bei Jugendlichen recht häufig anzutreffende Denkweise. Daher kann Dankbarkeit ihnen auch in diesem Aspekt helfen und dafür sorgen, dass sie sich anderen gegenüber sozialer und einfühlsamer verhalten.

Ein Artikel, der 26 Studien zusammenfasst, berichtet von 31 Effekten, auf Gesundheit, Persönlichkeit, Gefühle, Beziehungen und Beruf. **
Ein paar Beispiele für die Effekte regelmäßig ausgeübter Dankbarkeit:

  • macht uns glücklicher (Laut Studien sogar um mehr als 10%, das entspricht dem Effekt wenn das Einkommen verdoppelt wird!**)
  • weniger Krankheiten,
  • schnellere Gesundung,
  • gesünderes Leben (mehr Sport, weniger Schmerzen…),
  • bessere Schlafqualität,
  • höheres Selbstbewusstsein,
  • optimistischere Einstellung, weil wir auf das Positive fokussieren,
  • mehr Gelassenheit & weniger Stress,
  • höhere Lebenserwartung,
  • mehr und tiefere Freundschaften,
  • glücklichere Ehe,
  • positive Auswirkung auf die Persönlichkeit,
  • reduziert Neid,
  • bessere Entscheidungen und
  • erhöhte Produktivität…

 

Eine beeindruckende Auflistung von Effekten, oder? Und das alles nur durch ein einziges Gefühl! Es lohnt sich also auf jeden Fall, Dankbarkeit regelmäßig in euren Alltag zu integrieren!

 

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Wie kannst Du Dankbarkeit bei Deinem Kind fördern?

Wie bei den anderen Werten kann auch bei der Dankbarkeit Dein Vorbild allein schon viel bewirken. Wenn Du also etwas bemerkst im Alltag, für das Du dankbar bist, dann spreche es doch einfach aus. Damit Dein Kind es hört und vielleicht entspinnt sich dadurch ja ein Gespräch darüber, wofür es auch dankbar ist. Zumindest wird es so immer wieder daran erinnert, wofür man dankbar sein kann.

Dankbarkeit resultiert auch aus einer besonderen Perspektive heraus. Aus einem Blick, der die Aufmerksamkeit auf das Schöne legt. Spreche mit Deinem Kind darüber, worüber ihr dankbar sein könnt. Am besten lässt sich die Dankbarkeit in den Alltag integrieren, wenn ihr es euch z.B. zur Routine macht, dankbar zu sein. Denn sowas geht leider schneller als gewollt im Alltag unter. Wenn ihr aber eine Dankbarkeits-Ritual oder eine Routine dafür habt, dann wird Dankbarkeit bei euch fest im Alltag verankert und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Dein Kind dieses Ritual dann auch weiterhin in sein Leben übernimmt.

In welchen Situationen Du Dankbarkeit in euren Alltag integrieren willst, kannst Du Dir frei aussuchen. Grundsätzlich ist es immer eine gute Idee, neue Gewohnheiten an etwas bereits im Tagesablauf Bestehendes zu knüpfen. Also z.B. beim gemeinsamen Abendessen oder beim Gute Nacht sagen am Bett vorm Schlafen.

Aber es ist auch möglich, andere Situationen zu nehmen, die dann aber nicht so zuverlässig jeden Tag vorkommen. Ein Beispiel dafür: Wenn ihr z.B. an der roten Ampel nennt, wofür ihr dankbar seid (bis sie grün wird) oder wenn ihr Abends als schönes Ritual vor dem Schlafengehen am Bett ein paar Dinge benennen könnt, die euch dankbar machen.

Oder ihr nehmt ein Blatt Papier mit Kästchen und jeder von euch sucht sich eine Farbe aus. Dann darf man z.B. nach dem Abendessen sagen, wofür man dankbar war und für jede Nennung darf derjenige ein Kästchen in seiner Farbe ausmalen. So entsteht Kästchen für Kästchen ein schönes gemeinsames Bild der Dankbarkeit.

Schön ist es auch, die Dankbarkeitsnennungen zu dokumentieren, damit ihr langfristig was davon habt. So habt ihr z.B. für schlechte Tage die Möglichkeit, euch die Nennungen kurz durchzulesen, um euch wieder bewusst zu machen, wie erfüllt eurer Leben eigentlich ist.

Beispiele dafür wären:

Ihr legt als Familie ein Dankbarkeits-Tagebuch an, in das ihr regelmäßig schreibt (täglich, vielleicht vor oder nach dem Abendessen? Am Wochenende beim Frühstück?)?

Eine sehr schöne Idee ist auch ein Dankbarkeits-Glas, in dem man Zettel sammelt. So kann jedes Familienmitglied die Dinge aufschreiben, für die es dankbar ist und sie werden alle zusammen im Glas gesammelt. Und zum Beispiel am Jahresende in der Silvesternacht zusammen angeschaut?

Oder man nimmt jeweils die Zettel eines ganzen Monats (oder einer Woche, je nachdem, wie schreibfreudig die Familie ist) und fotografiert sie jeweils immer zusammen, bevor man sie weg wirft. So hätte man dann übers Jahr hinweg regelmäßig eine Dokumentation der schönsten Momente und Erkenntnisse der Dankbarkeit. Was für eine wertvolle Erinnerung!

 

Was kannst Du nun tun?

  • Nehme Dir vor, mindestens 5 Dinge über den Tag verteilt zu finden, für die Du dankbar bist und das dann auch vor Deinem Kind auszusprechen. Um ihm ein Vorbild der Dankbarkeit zu sein.
  • Suche Dir aus, auf welche Art ihr Dankbarkeit in euren Alltag integrieren möchtet. Möchtet ihr Momente der Dankbarkeit miteinander besprechen oder lieber aufschreiben? Wo und wie möchtet ihr diese Momente sammeln? Einige Anregungen sind ja oben genannt, aber vielleicht fallen euch ja noch ganz andere ein (dann gerne her damit in den Kommentaren, die interessieren mich auch!).
  • An welcher Stelle im Tagesablauf könnte euer Dankbarkeits-Ritual am besten passen? Suche Dir eine Zeit aus und versuche, das Ritual so in euren Alltag zu integrieren. Passt es vielleicht am Morgen, direkt beim Aufwecken? Oder bei noch recht verschlafenem oder morgenmuffeligem Kind eher beim Frühstück? Oder ist es da zu hektisch und passt besser beim Abendessen oder Abends am Bett? Da ergibt sich die Möglichkeit, Momente des Tages zu benennen, in denen man dankbar war oder für die man nun im Nachhinein dankbar ist. Meine Mittlere nennt z.B. jeden Abend 7 Dinge, für die sie am Tag dankbar war.

 

Ich bin gespannt, wie Du die Dankbarkeit in euren Familienalltag integrierst und wünsche Dir viel Freude dabei!

 

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Alles Liebe!
Daniela

 

dankbar sein, Eltern, Kind
Dankbarkeit fördern – Steigere die Zufriedenheit Deiner Familie

Literatur:
* Emmons, R. A., & Stern. R. (2013). Gratitude as a Psychotherapeutic Intervention. Journal of Clinical Psychology, 69 (8), 846-855.

** Auflistung von 30 positiven Effekten der Dankbarkeit (auf Englisch) unter https://www.happierhuman.com/benefits-of-gratitude/.

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3 Kommentare zu „Nutze die unglaublichen Effekte der Dankbarkeit für Dich und Dein Kind“

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