In 8 Minuten zu mehr Gemütlichkeit in der Familie – mit Gemütlichkeits-Planer!

Gemütliche Rituale gestalten

Gemütlichkeit als Kindheitserinnerung – schaffe Deinen Kindern gemütliche Momente

Ist Dir Gemütlichkeit wichtig? Sollen sich Deine Kinder an gemütliche gemeinsame Momente erinnern? An dieses mollig warme Gefühl? Möchtest Du ihnen das als Kindheitserinnerung mitgeben?

Mir ist es wichtig, dass ich unseren Kindern dieses Gefühl gemütlicher gemeinsamer Situationen mit gebe. Ist es Dir auch wichtig, dann ist dieser Artikel was für Dich.

Gemütlichkeit in der Familie

Unter Menschen, die Du nicht so gut kennst, ist Dein Verhalten automatisch förmlicher als unter vertrauten Menschen. Dann passt Du z.B. genauer auf, was Du sagst und wie Du Dich verhältst. In der Familie mit ihrer Vertrautheit muss man sich zum Glück nicht so stark kontrollieren. Daher kannst Du Dich in der Familie auch in gemütlichen Situationen stärker fallen lassen als es außerhalb der Familie der Fall wäre. Außerdem bist Du in der Familie umgeben von Deinen Lieben. Durch den gemeinsamen Alltag und die viele gemeinsam verbrachte Zeit ergibt sich zudem die Möglichkeit, auch regelmäßig miteinander gemütliche Momente erleben zu können, die man z.B. als Rituale in den Alltag mit einbauen kann.

Drei Faktoren der Gemütlichkeit

Diese oben genannten drei Faktoren (1. Vertrautheit, 2. Anwesenheit geliebter Menschen, 3. gemeinsame Zeit & Rituale) verleihen Familiensituationen also einen besonders hohen Stellenwert für die aller-kuscheligsten Gemütlichkeitsszenarien.

Und gerade die Adventszeit ist ja dazu prädestiniert, es sich gemeinsam gemütlich zu machen. Also lass uns diese Momente gemeinsam planen!

Wie machen wir es uns gemütlich?

Gemütlichkeit kann für jeden ganz unterschiedlich aussehen. Situationen, die Du als besonders gemütlich empfindest, finden Deine Kinder oder Dein Partner vielleicht nicht erwähnenswert gemütlich.

Gemütlichkeit für Dich

  1. Überlege zunächst für Dich, welche Situationen aus Deiner Kindheit und auch aus dem Erwachsenenleben hast Du als gemütlich empfunden? War es das „Warm-Kuscheln“ mit den Eltern auf dem Badehandtuch, nachdem Du durchgefroren vom Plantschen und Schwimmen aus dem Wasser gekommen bist? Verregnete Nachmittage, an denen gemeinsam Brettspiele gespielt wurden oder vorgelesen wurde? Der gemeinsam getrunkene heiße Kakao oder Tee nach einem Spaziergang im Regen? War es die Gute-Nacht-Geschichte oder ein Frühstück im Bett? Das Einschlafen des kleinen Babys neben Dir (oder an Dich gekuschelt), wenn Du beobachten konntest, wie die Atemzüge immer tiefer werden und den ruhigen Ausdruck auf dem friedlichen kleinen Gesicht bewundern konntest? Ich selbst genieße z.B. das Vorlesen schöner Bücher am Wochenende vormittags mit den Kindern auf der Couch (auch wenn wir teilweise Wochen brauchen, bis wir uns so durch ein komplettes Buch gelesen haben, weil unter der Woche oft die Zeit dafür fehlt).
  2. Lege Dir eine „Gemütlichkeits-Liste“ an! Das kann schriftlich sein oder als elektronisches Dokument. Hier kannst Du stetig weitere Anregungen eintragen, wenn sie Dir einfallen. Du kannst auch meinen Gemütlichkeits-Planer verwenden, auf dem alle hier beschriebenen Schritte aufgelistet sind mit Plätzen zum Eintragen Deiner Ideen. Den habe ich für meine Newsletter-Abonnenten gestaltet, er kann in der Schatzkiste runtergeladen werden (hier: Schatzkiste: Inhalte zum Download für meine Newsletter-Abonnenten) oder Du kannst ihn für 1,99€ bei mir käuflich erwerben, falls Du meinen Newsletter nicht abonnieren möchtest (siehe Info in der Datenschutzerklärung).
  3. Wie kannst Du mehr Gemütlichkeit in den Alltag integrieren? Welche Momente, die Du mit Gemütlichkeit verbindest, lassen sich im Alltag wiederholen? Oder auch im Urlaub einplanen? Lassen sich diese Situationen vielleicht sogar als regelmäßige Rituale integrieren?
  4. Suche für Dich effektive „Hilfsmittel“ für Gemütlichkeit! Gibt es Dinge, die Dein Zuhause für Dich gemütlicher machen könnten? Ein Sessel an einem bestimmten Ort? Eine Leseecke? Eine besonders schöne Teetasse, mit der Du Dir bewusst eine genussvolle Auszeit nehmen kannst? Das alles kannst Du Dich natürlich genauso für Deinen Arbeitsplatz fragen. Du kannst sicherlich stressfreier und damit auch produktiver arbeiten, wenn Du Dich dort wohl fühlst.

Gemütlichkeit für die Familie

  1. Frage Deine Kinder und Deinen Partner, was für sie gemütlich ist. Notiere auch ihre Einfälle. Ihr könnt gemeinsam darüber diskutieren, was genau für euch Gemütlichkeit ausmacht. Sind Deine Kinder noch zu klein, dann probiere einfach aus, wie sie in Situationen reagieren, die Du selbst als gemütlich empfindest. Fühlen sie sich augenscheinlich wohl, dann steht zumindest der häufigen Wiederholung ja nichts im Wege.
  2. Überlegt euch effektive „Gemütlichkeits-Hilfsmittel“! Welche Hilfsmittel könnten Deinen Kindern und Deinem Partner helfen, es sich gemütlicher zu machen? Höre Dir ihre Vorschläge an. Vielleicht sind ja welche dabei, auf die Du nie gekommen wärst, die Du aber auch gemütlich findest?
  3. Erfindet ein oder mehrere Familienrituale! Soll es z.B. bei euch zu einer gewissen Zeit (im Herbst/Winter) Kekse und Tee am Nachmittag geben, zusammen mit einem kurzen Austausch über den Tag oder einer vorgelesenen Geschichte? Vergesse dabei nicht, auch mit dem Partner gemütliche Momente einzuplanen. Meine Schwiegereltern haben das Ritual, abends so gegen 22 Uhr nochmal gemeinsam guten Käse zu essen bei einem gemütlichen Beisammensein, das empfinde ich immer als gemütlich, wenn wir bei ihnen zu Besuch sind.
  4. Wählt euch mindestens eine Sache aus, die ihr innerhalb einer Woche umgesetzt haben werdet. Damit diese Ideen nicht nur Träume bleiben. Falls ihr mehrere Ideen umsetzen wollt, dann macht euch konkrete Überlegungen: Wann und wie werdet ihr sie in den Tagesablauf einbauen? Damit sie im Alltag nicht einfach untergehen. Schreibt sie auch gerne hier in den Kommentaren auf, ich bin gespannt auf eure gemütlichen Vorschläge und lasse mich gerne inspirieren!
  5. Legt einen Termin fest (z.B. nach einer Woche), zu dem ihr euch wieder trefft und schaut, ob euch die Umsetzung gefallen hat. Falls ja, dann behaltet sie bei oder integriert sie öfter in euer Leben. Falls nein, dann geht zum nächsten Punkt auf eurer Liste über und schafft euch dadurch mehr Gemütlichkeit.

Ich wünsche euch von Herzen viel Spaß beim Erleben eurer gemütlichsten Momente!

Gemütlichkeits-Planungs-Formular für schöne Kindheitserinnerungen
Gemütlichkeits-Planer für Eltern und Kinder

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3 Kommentare zu „In 8 Minuten zu mehr Gemütlichkeit in der Familie – mit Gemütlichkeits-Planer!“

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